Referenzbild: Kassettenmarkise markilux 6000 an einem Haus mit dunklem Klinker.

Fachgerechte Montage hochwertiger Markisen an Backstein- und Klinkerfassaden

Die Montage von Markisen ist weit mehr als das Anbringen von Schrauben in die Fassade.Sie ist ein sicherheitsrelevanter Vorgang, bei dem jede Fehlentscheidung weitreichendeFolgen haben kann.

Moderne, hochwertige Anlagen wie die Markisen von markilux sind technisch anspruchsvoll, verfügen über stabile Gelenkarme, präzise Mechanik und eine komplexe Statik. Entsprechend müssen die auftretenden Kräfte zuverlässig in die Gebäudewand eingeleitetwerden. Besonders bei Backstein- und Klinkerfassaden ist dies eine Herausforderung, dieFachwissen erfordert.

Was Sie über die Montage von Markisen an Backstein- und Klinkerfassaden wissen sollten:


1. Was sind die Unterschiede einer Markisenmontage an Backstein oder Klinker?

Ausgefahrene Markise mx pergola compact mit Schattenplus und LED-Lines.

markilux pergola

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markilux pergola an einer Backsteinfassade.

Backstein – der klassische massive Untergrund

Backstein- oder Vollsteinmauerwerk zählt zu den verlässlichsten Untergründen, wenn es um die Montage hochwertiger Markisen geht – etwa von markilux mit ihren hohen Eigengewichten und dynamischen Windlasten. Vollsteinwände bestehen aus einer durchgehend tragfähigen Schale ohne Hohlräume. Dadurch können die Zug-, Quer- und Schälkräfte, die bei einer ausgefahrenen Markise entstehen, vergleichsweise direkt in das Mauerwerk eingeleitet werden.

Für die Befestigung kommen meist Schwerlastanker, zugelassene Metallspreizdübel oder metrische Gewindestangen in Kombination mit chemischer Verankerung zum Einsatz. Entscheidend ist die Steinfestigkeit: Weiche oder stark saugende Backsteine müssen mit Injektionsmörtel verstärkt werden, während harte Vollsteine problemlos mechanische Anker aufnehmen. Ebenso wichtig ist die Bohrtiefe, da diese die spätere Tragfähigkeit maßgeblich bestimmt. Fachbetriebe prüfen daher zunächst die Druckfestigkeit des Steins, das Bohrbild und die geplante Hebelwirkung der Markise, bevor sie eine Befestigungsempfehlung aussprechen.

Welche Dübel funktionieren bei Backstein?

Für Vollstein eignen sich Schwerlastanker, Metallspreizdübel oder chemisch gesetzte Gewindestangen. Sie sorgen für eine dauerhaft form- und kraftschlüssige Verbindung mit dem massiven Stein. Wichtig: Die Auswahl hängt immer vom konkreten Steinformat, der Festigkeitsklasse und der Belastung durch die jeweilige Markise ab.

Halbkassette markilux 1600 Nahaufnahme in grau mit Chromelementen und grünem Tuch

markilux 1600

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Eine halboffene markilux 1600 mit Chromkappen montiert an einer Klinkerfassade.

Klinker – schöne Oberfläche, komplexer Aufbau

Klinkerfassaden wirken hochwertig, sind extrem witterungsbeständig und optisch ansprechend. Aus statischer Sicht verbergen sie jedoch einen komplizierteren Wandaufbau. Üblicherweise handelt es sich um ein zweischaliges Mauerwerk: Die äußere Klinkerschale dient primär als Schutz- und Gestaltungselement, während die dahinterliegende tragende Schicht – Backstein, Kalksandstein oder Beton – die tatsächliche Last aufnimmt. Zwischen beiden Schalen befindet sich eine Luftschicht oder eine zeitgemäße Dämmung, wie Mineralwolle oder PU-Dämmplatten. Diese Entkopplung ist energetisch sinnvoll, macht die Markisenmontage jedoch anspruchsvoller.

Für Markisen an Klinkerfassaden gilt daher: Bohrungen dürfen nicht ausschließlich in die Klinkerschale gesetzt werden, da diese nur wenige Zentimeter stark ist und die Scher- und Zugkräfte einer Markise nicht aufnehmen kann. Stattdessen führen Fachmonteure die Befestigung bis in das tragende Hintermauerwerk – je nach Wandstärke mit langen, statisch dimensionierten Gewindestangen, die mithilfe einer Durchsteckmontage eingesetzt werden. Häufig werden chemische Injektionssysteme und Siebhülsen genutzt, um eine formschlüssige Verbindung auch in Hohlräumen zu gewährleisten. Diese Technik sorgt dafür, dass die Lasten sicher durch die Klinker-Vorschale hindurch in die statisch relevante Wand übertragen werden.

Kann man die Markise direkt im Klinker befestigen?

Die klare Antwort lautet: Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen. Klinker ist eine Vorsatzschale und nicht tragfähig genug. Für eine sichere Montage muss immer die tragende Schicht dahinter erreicht werden. Ein professioneller Monteur prüft daher zunächst die Wandstärke der Klinkerschale, den Abstand zur Dämmung und die Beschaffenheit des Hintermauerwerks, um die statisch richtige Befestigungstechnik auszuwählen.

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2. Kann man eine Markise selbst an einer Klinkerfassade montieren?

Fachlich betrachtet lautet die Antwort in den meisten Fällen nein. Die äußere Klinkerschale ist in der Regel nicht tragfähig genug, um die dynamischen Lasten einer Markise dauerhaft aufzunehmen. Eine falsche Beurteilung des Wandaufbaus oder unsachgemäße Verankerung kann zu Fassadenschäden, Ausfall der Anlage oder sogar Personen- und Sachschäden führen. Deshalb ist die Montage an Klinkerfassaden fast immer ein Fall für qualifizierte Fachbetriebe.

Warum Klinkerfassaden technisch anspruchsvoll sind

Klinker sind meist Teil eines mehrschaligen Mauerwerks: Vorhangschale (Klinker), Luft- oder Dämmschicht, tragende Innenschale. Die sichtbare Klinkerschicht erfüllt ästhetische und witterungsschützende Funktionen, ist aber häufig nur wenige Zentimeter stark und besitzt keine ausreichende Schub- oder Zugfestigkeit für Markisenbefestigungen. Die tatsächliche Lastabtragung muss in die dahinterliegende, tragfähige Schicht erfolgen. Diese konstruktive Entkopplung macht die fachgerechte Installation deutlich komplexer als bei massiven Vollsteinwänden.

Konkrete Risiken bei DIY-Montage an Klinker

  • Falsche Lastableitung: Wird nur die Klinkerschale getroffen, können Schrauben ausbrechen oder Risse entstehen.
  • Beschädigung der Dämmung: Durch unsachgemäße Bohrungen kann die Dämmwirkung beeinträchtigt werden und Wärmebrücken oder Feuchtigkeitsprobleme entstehen.
  • Undichte Bohrstellen: Fehlende oder falsche Abdichtung kann zu eindringender Feuchtigkeit, Frostschäden oder Ausblühungen führen.
  • Haftungs- und Garantieverlust: Hersteller wie markilux fordern in ihren Montagevorgaben meist fachgerechte Installation. Bei Eigenmontage können Gewährleistungsansprüche und Versicherungsdeckungen entfallen.
  • Sicherheitsgefahr: Arbeiten in der Höhe, unsachgemäße Hebe- oder Spannvorrichtungen und mangelnde Sicherung erhöhen das Unfallrisiko.

Welche Prüfungen Fachberichte durchführen

  • Analyse der Bauunterlagen oder Sichtprüfung der Fassade zur Bestimmung von Wandaufbau und Schalenstärken.
  • Probebohrungen zur Ermittlung der Schalenlage und Materialbeschaffenheit, gegebenenfalls Kernbohrungen oder Bohrlochinspektion.
  • Ermittlung der zu erwartenden Lasten (Gewicht der Markise, Ausladung, Windlasten) und statische Bewertung.
  • Auswahl geeigneter Befestigungslösungen (Durchsteckmontage in das Tragwerk, chemische Verankerung mit Siebhülse, Distanzkonsolen) und Festlegung der Ankerabstände.
  • Korrekte Bohrlochreinigung, Einbau von Injektionsmörtel/Ankern und fachgerechte Abdichtung.

Wann DIY unter engen Voraussetzungen denkbar ist

Es gibt Ausnahmen, bei denen ein erfahren versierter Heimwerker eine sichere Montage realisieren kann — allerdings nur unter sehr restriktiven Bedingungen:

  • Die Klinkerschale ist nicht vorhanden (also massive Wand), oder die Bauunterlagen zeigen klar, dass das vorgesehene Befestigungsniveau das tragende Mauerwerk erreicht.
  • Die Markise ist eine sehr leichte, kleine Anlage mit geringer Ausladung und niedrigen Windbeanspruchungen.
  • Der Heimwerker verfügt über professionelles Werkzeug (z. B. Bohrhammer mit passenden Bohrkronen, Staubabsaugung, Drehmomentschlüssel), geeignete Befestigungsmittel und kennt die Einbauvorschriften für chemische Anker.
  • Es wurden vorher Probebohrungen durchgeführt und die Ergebnisse schriftlich dokumentiert.
  • Der Hersteller erlaubt die Eigenmontage ausdrücklich und die Garantiebedingungen sind geprüft.

Selbst unter diesen Voraussetzungen bleibt das Restrisiko hoch. Gerade bei Klinkerfassaden sind Unsicherheiten in der Wandstruktur weitverbreitet.

Praktische Konsequenzen und Empfehlungen für Endverbraucher

  • Lassen Sie die Wandstruktur prüfen: Sinnvoll sind Probebohrungen durch einen Fachbetrieb oder zumindest eine fundierte Beratung durch einen Markisenfachhändler.
  • Fordern Sie statische Aussagen ein: Bei größeren Anlagen oder unklarer Wandstruktur sollten Sie einen statischen Nachweis verlangen.
  • Klären Sie Gewährleistungs- und Versicherungsfragen: Erkundigen Sie sich bei Hersteller und Ihrer Gebäudeversicherung, welche Montagearten akzeptiert werden.
  • Bitten Sie um Nachweise und Referenzen: Gute Fachbetriebe dokumentieren Bohrbilder, verwendete Anker und Aushärtezeiten des Injektionsmörtels und geben schriftliche Hinweise zu Lastannahmen.
  • Vermeiden Sie „Schnelllösungen“: Abdichten mit ungeeigneten Dichtstoffen, Verwendung ungeeigneter Dübel oder das Verdrängen der Injektionsmörtel-Anleitung sind typische Fehlerquellen.

Warum Herstellerempfehlungen zählen

markilux und vergleichbare Premiumhersteller geben detaillierte Montageanleitungen und Lastdaten heraus. Diese Unterlagen definieren zulässige Befestigungsarten und die Mindestanforderungen an das tragende Mauerwerk. Die Einhaltung dieser Vorgaben ist nicht nur aus technischer Sicht sinnvoll, sondern oft Bedingung für Garantieansprüche. Fachbetriebe kennen diese Vorgaben und prüfen die Montage daraufhin.

Eine eigenhändige Montage an einer Klinkerfassade ist in der Regel also nicht zu empfehlen. Die Komplexität des Wandaufbaus, die Risiken für Fassade und Gebäudehülle sowie mögliche Haftungs- und Garantieprobleme machen professionelle Analyse und Ausführung praktisch unverzichtbar. Wenn Kostengründe oder Zeitdruck zum Nachdenken über DIY führen: Holen Sie zumindest eine fachliche Vorabinspektion ein und dokumentieren Sie diese. Im Normalfall ist die Investition in einen qualifizierten Monteur jedoch die sicherste und wirtschaftlich sinnvollste Option — für Ihre Sicherheit, den Erhalt der Fassade und die Lebensdauer Ihrer Markise.

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3. Montagepraxis mit hochwertigen Markisen

markilux gehört zu den führenden Herstellern im Premiumsegment für Markisen. Die Produkte zeichnen sich durch eine stabile Bauweise, präzise Mechanik, hochwertige Gelenkarme und eine sorgfältig gespannte Tuchkonstruktion aus. Diese Qualitätsmerkmale sorgen für eine lange Lebensdauer, optimale Funktionalität und hohe Wind- und Wetterbeständigkeit. Gleichzeitig bedeutet diese Konstruktion, dass die Markisen erhebliche Kräfte auf die Fassade übertragen. Sowohl Zugkräfte durch ausgefahrene Gelenkarme als auch Druck- und Hebelkräfte durch Windlasten müssen fachgerecht in die Wand abgeleitet werden, um Schäden an Markise oder Fassade zu vermeiden.

Statische Anforderungen und Herstellerangaben

Die Montageanleitungen von markilux geben klare Vorgaben für die fachgerechte Befestigung. Sie definieren unter anderem:

  • die Anzahl der benötigten Befestigungspunkte,
  • die zulässigen Lasten, die jeder Punkt aufnehmen kann,
  • den Mindestabstand zwischen den Befestigungen,
  • sowie spezielle Hinweise zu Wandtypen und Materialbeschaffenheiten.

Gerade bei größeren Kassettenmarkisen oder Anlagen mit hoher Ausladung – wenn also die Markise weit über die Wand hinausragt – steigt die Hebelwirkung deutlich an. In solchen Fällen ist eine einfache Befestigung an wenigen Punkten nicht ausreichend. Hier kommen zusätzliche Distanzplatten, Wandkonsolen oder Montageplatten zum Einsatz, die die Lasten gleichmäßig verteilen und die Fassade entlasten.

Montagevarianten bei unterschiedlichen Untergründen

  • Massiver Backstein: Hier können die meisten Markisen direkt mit Schwerlastdübeln oder chemischen Verankerungen montiert werden. Die Lastaufnahme erfolgt innerhalb der durchgehenden Steinmasse. Dennoch prüft der Fachbetrieb vorher die Steinfestigkeit, um die richtige Dübelgröße und Bohrtiefe zu wählen.
  • Klinkerfassade oder zweischaliges Mauerwerk: In diesen Fällen genügt eine reine Bohrung in die Klinkerschale nicht. Die Fachmonteure führen Gewindestangen durch die Klinkerschale in das tragende Mauerwerk dahinter oder verwenden chemische Injektionsanker in Kombination mit Siebhülsen. Distanzplatten oder Konsolen gleichen dabei die Luft- oder Dämmschicht aus und leiten die Kräfte sicher in die tragende Schicht.

Bedeutung der fachgerechten Montage

Die sorgfältige Planung und Umsetzung der Montage sind entscheidend, um:

  • die mechanische Funktion der Markise langfristig sicherzustellen,
  • Beschädigungen an Fassade und Dämmung zu vermeiden,
  • den Wind- und Wettereinflüssen standzuhalten,
  • und die Garantiebedingungen des Herstellers nicht zu gefährden.

Ohne professionelle Planung und Ausführung können schon kleine Fehler bei der Bohrung, der Auswahl des Befestigungsmaterials oder der Lastberechnung zu gravierenden Problemen führen. Deshalb ist es immer ratsam, die Montage durch erfahrene Fachbetriebe durchführen zu lassen, die sowohl den Wandaufbau als auch die Markisenlasten korrekt einschätzen und umsetzen können.

markilux unterstützt Fachbetriebe hierbei mit detaillierten Montageanleitungen, Lasttabellen und Beratungsangeboten. So wird sichergestellt, dass die Montage technisch einwandfrei erfolgt und die Markise sowohl optisch als auch funktional langfristig überzeugt.

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4. Wann ist eine statische Prüfung nötig?

Eine statische Einschätzung bei der Montage von Markisen ist immer dann empfehlenswert oder sogar zwingend, wenn bestimmte bauliche und produktspezifische Bedingungen vorliegen. Ziel der Prüfung ist es, sicherzustellen, dass alle auftretenden Kräfte – insbesondere Zug-, Druck- und Hebelkräfte – zuverlässig in die Fassade oder das tragende Mauerwerk abgeleitet werden, ohne dass die Struktur oder die Markise selbst Schaden nimmt.

Typische Situationen, die eine statische Prüfung erforderlich machen

  • Unklarer Untergrund oder zweischaliges Mauerwerk: Wenn die Wandstruktur nicht eindeutig bekannt ist, z. B. bei Klinkerfassaden, zweischaligem Mauerwerk oder gedämmten Fassaden (WDVS), kann die Tragfähigkeit der äußeren Schale stark variieren. In solchen Fällen ist eine statische Berechnung notwendig, um zu bestimmen, wie die Befestigungspunkte dimensioniert werden müssen und welche Art von Dübeln, Gewindestangen oder chemischen Verankerungen erforderlich ist.

  • Besonders große Markisen oder hohe Ausladung: Je größer die Markise und je weiter sie von der Wand herausragt, desto größer sind die Hebelkräfte, die auf die Befestigungspunkte wirken. Gelenkarme, Kassettensysteme oder Pergola-ähnliche Konstruktionen erzeugen bei Wind zusätzliche Zug- und Druckkräfte, die die Fassade punktuell stark belasten können. Eine statische Prüfung sorgt dafür, dass die Last gleichmäßig verteilt und die Fassade nicht überbeansprucht wird.

  • Hohe Windlasten oder exponierte Lage: Markisen, die in windreichen Regionen, auf oberen Etagen oder an offenen Terrassen montiert werden, sind deutlich höheren dynamischen Lasten ausgesetzt. Auch kurzfristige Böen können erhebliche Kräfte erzeugen, die bei fehlender statischer Bewertung zu Materialversagen oder Beschädigungen führen.

Vorgehensweise bei der statischen Prüfung

Fachmonteure nutzen Herstellerangaben wie Lasttabellen, zulässige Dübel- und Gewindestangengrößen, Montageabstände und Maximalbelastungen als Grundlage für die statische Bewertung. Dabei werden folgende Punkte geprüft:

  • Tragfähigkeit des Mauerwerks und der Fassadenschale

  • Anzahl, Größe und Abstände der Befestigungspunkte

  • Notwendigkeit zusätzlicher Verstärkungen wie Distanzplatten, Wandkonsolen oder chemischer Anker

  • Einwirkung von Windlasten, Eigengewicht der Markise und mögliche Zusatzlasten (z. B. Schnee auf Pergolamarkisen)

Die statische Berechnung wird dokumentiert, sodass sie im Falle einer Garantieprüfung oder Versicherungssituation nachvollziehbar ist. Sie stellt sicher, dass die Markise nicht nur optisch passt, sondern auch dauerhaft und sicher funktioniert.

Praktische Empfehlung

Selbst bei scheinbar soliden Untergründen kann eine statische Prüfung sinnvoll sein, insbesondere bei großen Anlagen oder Fassaden mit zweischaliger Konstruktion. Fachbetriebe führen diese Prüfungen routiniert durch und leiten daraus die geeignete Montageart, Befestigungsmittel und Ankerabstände ab. Für Endverbraucher bedeutet dies maximale Sicherheit, langfristige Funktionalität der Markise und die Einhaltung der Herstellervorgaben von Marken wie markilux.

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5. Wie gehen Profis bei einer Markisenmontage vor?

Die fachgerechte Montage von Markisen, insbesondere hochwertiger Modelle wie von markilux, ist ein komplexer Prozess, bei dem Erfahrung, technisches Know-how und präzises Arbeiten entscheidend sind. Fehlerhafte Befestigungen können nicht nur die Markise beschädigen, sondern auch die Fassade angreifen oder im schlimmsten Fall Sicherheitsrisiken für Personen darstellen. Fachbetriebe arbeiten daher nach einem klar strukturierten Ablauf, der auf den jeweiligen Fassadentyp abgestimmt ist.

Montage bei Backstein

Bei massiven Backsteinwänden gilt die Maxime: Prüfung vor Befestigung. Der Monteur führt zunächst Probebohrungen durch, um die Steinfestigkeit, Wandstärke und eventuelle Lunker oder Schwachstellen im Mauerwerk zu prüfen. Auf dieser Grundlage wählt er das passende Befestigungssystem aus.

  • Schwerlastdübel: Mechanische Dübel, die in Vollstein Bohrlöcher kraftschlüssig ausfüllen und hohe Lasten aufnehmen können.

  • Chemische Anker: Injektionsmörtel, der nach dem Einbringen aushärtet und zusammen mit Gewindestangen eine sehr stabile Verbindung mit dem Mauerwerk herstellt.

Wesentlich für die Tragfähigkeit sind dabei mehrere Faktoren: ein sauberes, entstaubtes Bohrloch, die richtige Bohrlochtiefe, die exakte Positionierung der Dübel und die korrekte Aushärtezeit bei chemischen Systemen. Auch die Verteilung der Befestigungspunkte spielt eine zentrale Rolle – sie muss den Hebelkräften einer ausgefahrenen Markise entsprechen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Anlage dauerhaft sicher und stabil sitzt.

Montage bei Klinkerfassaden

Bei Klinkerfassaden beginnt die Montage mit einer detaillierten Analyse der Schale: Wandstärke, Fugenlage, potenzielle Hohlräume und vorhandene Dämmung werden überprüft. Da die äußere Klinkerschale allein die Lasten einer Markise nicht tragen kann, erfolgt die Befestigung immer durch die Schale hindurch bis in das tragende Hintermauerwerk.

Typische, bewährte Befestigungstechniken sind:

  • Durchsteckmontage mit Edelstahl-Gewindestangen: Die Gewindestangen werden durch die Klinkerschale bis in das tragende Mauerwerk geführt. Sie nehmen die Kräfte der Markise direkt auf und übertragen sie sicher in die tragfähige Schicht. Edelstahl verhindert Korrosion und garantiert langfristige Stabilität.
  • Chemische Anker mit Siebhülse: Bei Hohlkörpersteinen oder porösen Materialien wird eine Siebhülse in das Bohrloch eingesetzt. Durch die chemische Verankerung mit Injektionsmörtel entsteht eine formschlüssige Verbindung, die auch bei Hohlräumen belastbar bleibt.
  • Distanzkonsolen oder Montageplatten: Diese werden eingesetzt, um Luftschichten oder Dämmmaterialien zu überbrücken, sodass die Befestigungspunkte präzise im tragenden Mauerwerk verankert werden. Gleichzeitig schützen sie die äußere Klinkerschale vor Überlastung.

Neben der Wahl der Befestigungsmethode achten Fachmonteure auf weitere Details:

  • Bohrwinkel und exakte Positionierung, um Kräfte gleichmäßig zu verteilen.
  • Abdichtung der Bohrstellen, um Wasseraufnahme, Frostschäden oder Korrosion zu vermeiden.
  • Dokumentation der Montagepunkte und verwendeten Materialien für Herstellergarantie und spätere Wartung.

Warum professionelle Montage entscheidend ist

Die präzise Analyse des Untergrunds, die Auswahl geeigneter Befestigungsmittel und die Einhaltung aller statischen Vorgaben stellen sicher, dass die Markise langfristig zuverlässig funktioniert. Gerade bei Klinkerfassaden, komplexen Wandaufbauten oder großflächigen Markisenanlagen zeigt sich der Vorteil erfahrener Fachbetriebe: Sie verhindern Schäden, optimieren die Lastverteilung und gewährleisten die Einhaltung der Herstellervorgaben.

Ohne diese fachgerechte Vorgehensweise können selbst hochwertige Markisen ihre Lebensdauer nicht erreichen - und das Risiko von Beschädigungen oder Unfällen steigt erheblich.

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6. Wie verhindert man Wassereintritt an den Bohrstellen?

Ein oft unterschätzter Aspekt bei der Montage von Markisen, insbesondere an Backstein- oder Klinkerfassaden, ist der Schutz der Bohrstellen vor eindringender Feuchtigkeit. Wasser, das in die Bohrlöcher gelangt, kann nicht nur die Befestigungsmittel angreifen, sondern auch das Mauerwerk schädigen, Frostschäden verursachen oder zu Ausblühungen führen. Fachgerechte Abdichtung ist daher ein zentraler Bestandteil jeder professionellen Montage.

Abdichtung mit dauerelastischem Fassadendichtstoff

Die Standardlösung besteht in der Verwendung eines witterungsbeständigen, dauerelastischen Fassaden-Dichtstoffs. Dieser wird nach dem Einsetzen der Dübel oder Gewindestangen aufgebracht, sodass die Bohrstelle vollständig abgedichtet ist. Dauerelastisch bedeutet, dass der Dichtstoff auch bei Temperaturschwankungen, Bewegung der Fassade oder leichten Setzbewegungen der Markise flexibel bleibt und keine Risse bildet.

Wichtige Punkte für eine fachgerechte Abdichtung:

  • Vollständige Füllung des Bohrlochs: Lufteinschlüsse oder unvollständig ausgefüllte Löcher schwächen die Abdichtung.
  • Glattstreichen des Dichtstoffs: Eine saubere Verarbeitung sorgt dafür, dass Wasser zuverlässig abläuft und nicht hinter die Klinkerschale oder in die Fugen gelangt.
  • Geeignete Aushärtezeit: Der Dichtstoff muss vollständig aushärten, bevor die Markise belastet oder Windlasten aufgebracht werden.

Verwendung korrosionsfreier Materialien

Neben der Abdichtung ist die Wahl der Befestigungsmittel entscheidend. Edelstahl, verzinkte oder speziell beschichtete Materialien verhindern Rostbildung, die durch Feuchtigkeit im Bohrloch ausgelöst werden kann. Selbst minimale Korrosion kann die Stabilität einer Schraubverbindung erheblich reduzieren, insbesondere bei dynamischen Lasten durch Wind oder Bewegung der Markise.

Zusätzliche Schutzmaßnahmen

  • Distanzhülsen oder Konsolen: Bei zweischaligem Mauerwerk oder Klinkerfassaden verhindern diese, dass Wasser entlang der Schrauben in die Dämmung oder Hintermauer läuft.

  • Fugenabdichtung: Falls Bohrungen nahe an Fugen liegen, werden diese ebenfalls mit elastischem Dichtstoff versehen, um Kapillarwirkung zu vermeiden.

  • Kontrolliertes Gefälle: Die Bohrstellen sollten, sofern möglich, leicht nach außen geneigt sein, sodass Regenwasser sofort ablaufen kann.

Praktische Empfehlung

Fachbetriebe kombinieren diese Maßnahmen: Sie setzen korrosionsfreie Anker oder Gewindestangen ein, füllen die Bohrlöcher vollständig mit elastischem Fassadendichtstoff und achten auf sauberes, gleichmäßiges Auftragen. Gerade bei Klinkerfassaden mit Luft- oder Dämmschicht hinter der Schale ist dieser Schritt entscheidend, um sowohl die Stabilität der Markise als auch den Schutz der Fassade langfristig zu gewährleisten.

Die fachgerechte Abdichtung ist somit kein kosmetischer Nebenschritt, sondern ein zentraler Sicherheitsfaktor, der die Lebensdauer der Markise erhöht, Schäden an der Fassade verhindert und den Werterhalt des Gebäudes sichert.

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7. Was sind Kostenaspekte und wirtschaftliche Überlegungen bei der Markisenmontage?

Ein häufiger Diskussionspunkt betrifft die Kosten einer fachgerechten Montage. Diese variieren erheblich, abhängig von mehreren Faktoren:

  • Fassadenaufbau: Massive Vollsteinwände sind einfacher und schneller zu bearbeiten, während Klinkerfassaden, zweischalige Mauerwerke oder gedämmte Außenwände deutlich aufwendiger sind.
  • Größe und Ausladung der Markise: Große Kassettenmarkisen oder Pergola-Anlagen erzeugen höhere Lasten und erfordern mehr Befestigungspunkte, Spezialanker oder Konsolen.
  • Anzahl der Befestigungspunkte: Je mehr Punkte notwendig sind, desto mehr Arbeitsaufwand, Materialeinsatz und Planung sind erforderlich.
  • Notwendige Spezialanker: Chemische Dübel, Siebhülsen oder Distanzkonsolen erhöhen die Materialkosten, sind aber oft zwingend erforderlich, um die Lasten sicher in das tragende Mauerwerk zu übertragen.
  • Aufwand für komplexe Fassaden: Besonders bei Klinkerfassaden oder Fassaden mit Dämmung ist der Montageaufwand höher. Fachfirmen müssen die Lasten korrekt ableiten, Abdichtungen fachgerecht durchführen und eventuell statische Berechnungen erstellen.

Ein professioneller Betrieb erläutert diese Kosten transparent, zeigt die Gründe für den Material- und Zeitaufwand auf und gibt eine realistische Einschätzung der Gesamtkosten. Damit erhalten Sie nicht nur Sicherheit und Funktionsfähigkeit, sondern auch eine nachvollziehbare Kostenstruktur.Ein professioneller Betrieb erläutert diese Kosten transparent, zeigt die Gründe für den Material- und Zeitaufwand auf und gibt eine realistische Einschätzung der Gesamtkosten. Damit erhalten Sie nicht nur Sicherheit und Funktionsfähigkeit, sondern auch eine nachvollziehbare Kostenstruktur.

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8. Wer berät mich zur Montage von Markisen an Backstein- oder Klinkerfassaden?

Die fachgerechte Montage von Markisen an Backstein- oder Klinkerfassaden ist ein anspruchsvoller Prozess, bei dem technisches Verständnis, Erfahrung und Präzision zusammenwirken. Hochwertige Markisen wie jene von markilux sind für Langlebigkeit und Sicherheit konzipiert – vorausgesetzt, sie werden fachgerecht montiert. markilux vermittelt Ihnen gerne einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe – oder nutzen Sie das Kontaktformular am Ende der Seite.

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