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Rollladen reparieren: Besser beim Profi

Eine Lamelle klemmt, der Gurt funktioniert nicht mehr oder der Motor streikt: Ein defekter Rollladen ist ärgerlich, aber die meisten Schäden lassen sich schnell beheben. Wieso Sie am besten direkt zum Fachmann gehen.

Eben hat noch alles funktioniert - und jetzt geht gar nichts mehr: Der Rollladen lässt sich nicht mehr öffnen oder schließen, blockiert auf halber Strecke oder läuft einfach nicht mehr richtig rund. Nicht immer lässt sich auf den ersten Blick erkennen, wo genau das Problem liegt - hier finden Sie einen Überblick zu den häufigsten Defekten. Die gute Nachricht vorweg: Dass Sie gleich einen komplett neuen Rollladen brauchen, ist äußerst unwahrscheinlich.

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Mögliche Problemursachen

Die verschiedenen Bestandteile Ihres Rollladens sind im Alltag unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt. In der Regel liegt das Problem am Gurtwickler, an den Lamellen oder - bei einem elektrischen Rollladen - am Motor.

Gurt und Gurtwickler

Haben Sie mechanische Rollläden zu Hause, sind Sie mit dem Rollladengurt wahrscheinlich bestens vertraut: Mit ihm öffnen und schließen Sie jeden Tag ihren Rollladen. Auch Modelle mit Motor verfügen über einen Gurt. Da der Gurt ständig benutzt wird und das Gewicht des gesamten Rollladenpanzers trägt, kann es ab und zu vorkommen, dass der Gurt reißt - und Sie sitzen unter Umständen von einem Moment auf den anderen im Dunkeln. Hier haben Sie zwei Möglichkeiten: Ist das Gurtband nur an einer Stelle gerissen und ansonsten in gutem Zustand, können Sie es reparieren lassen. Ist es hingegen sichtbar abgenutzt und verschlissen, lassen Sie es am besten durch einen neuen Gurt austauschen. 

Neben dem Gurt selbst kann auch der Gurtwickler die Ursache des Problems sein. Das ist die Vorrichtung am unteren Ende des Rollladengurtes, auf die der Gurt aufgewickelt wird, wenn Sie den Rollladen hochziehen (oben am Rollladenkasten befindet sich die Welle - hier wickelt sich der Gurt auf, wenn der Rollladen geschlossen ist). Der Gurtwickler funktioniert mithilfe einer Metallfeder, die den gesamten Apparat unter Spannung hält und so verhindert, dass der Gurt sich einfach wieder abwickelt. Diese Feder kann sich lockern oder aus ihrer Halterung springen. In diesem Fall kann der Fachmann den Gurtwickler öffnen und die defekte Feder reparieren oder austauschen - das geht in der Regel ohne großen Aufwand. 

Achtung: Haben Sie einen Rollladen mit manueller Bedienung, kann der Gurtwickler auch kaputtgehen, wenn Sie den Gurt sehr schnell oder ruckartig hochziehen. Achten Sie also darauf, nicht am Gurtband zu reißen.

 Motor und Antrieb

Ihr elektrischer Rollladen blockiert beim Öffnen oder Schließen oder lässt sich gar nicht mehr bewegen? Dann kann auch ein Schaden am Motor das Problem sein. 

Wie alle elektrischen Geräte haben auch Rollladenmotoren eine gewisse Lebensdauer, nach deren Ablauf sie ersetzt werden müssen. Hochwertige Anlagen sollten jedoch viele Jahre halten - für vorzeitige Ausfälle sind oft Umweltfaktoren, beispielsweise extreme Wetterlagen, verantwortlich. Da der Motor im Rollladenkasten verbaut ist, können Sie in der Regel nicht von außen erkennen, ob ein Motorschaden vorliegt. Wenden Sie sich daher am besten direkt an Ihren Fachhändler. 

Übrigens: Mit etwas Aufmerksamkeit können Sie dem Totalausfall oft zuvorkommen. Bemerken Sie etwa ein ungewöhnliches Geräusch, wenn Sie den Rollladen bedienen, kann das ein erstes Warnzeichen sein. Auch auf die regelmäßige Wartung Ihrer Anlage sollten Sie achten. So lassen sich mögliche Probleme bereits lösen, bevor der Motor ausfällt.

Außensonnenschutz

Panzer und Lamellen

Den beweglichen Teil des Rollladens bezeichnet man auch als Rollladenpanzer. Hier sind Schäden meist gut sichtbar: Einzelne Lamellen können sich verklemmen, brechen oder reißen. Je nach Art der Befestigung können sich die Lamellen auch in den Führungsschienen verhaken und so den Rollladen blockieren.

Meistens sind Schäden am Panzer ohne Schwierigkeiten zu reparieren. Hier muss der Handwerker lediglich die defekten Lamellen entfernen und durch neue ersetzen - das geht ganz schnell. Dabei lohnt es sich übrigens, in einen Panzer aus Aluminium investieren: Er ist langlebiger als vergleichbare Modelle aus Plastik, hält der Witterung besser stand und muss seltener repariert werden.

Das können Sie selbst tun

Rollläden sind außen an Fenstern und Türen angebracht und daher ständig Umwelteinflüssen ausgesetzt. Sehen Sie sich Ihren Sonnenschutz daher regelmäßig an: Sind die Führungsschienen sauber? Gibt es sichtbare Schäden am Kasten oder den Lamellen? Gerade im Herbst können sich Laub oder kleine Äste festsetzen und Lamellen oder Schienen blockieren. Achten Sie auch auf mögliche Wasseransammlungen und reinigen Sie Kästen und Panzer regelmäßig. Neben dieser regelmäßigen Pflege sollten Sie Ihren Sonnenschutz auch nach Stürmen, starkem Hagel oder Schneefall auf sichtbare Defekte überprüfen.

Reparaturen? Erledigt besser der Fachmann

Die Wartezeit, der finanzielle Aufwand oder schlicht die unangenehme Situation, wenn der Rollladen nicht mehr hochfährt und Sie ständig im Dunkeln sitzen: Streikt die Anlage, sind viele Hausbesitzer versucht, bei der Reparatur selbst Hand anzulegen. Speziell bei größeren Anlagen sollten Sie jedoch Vorsicht walten lassen, bevor Sie eine Lamelle wechseln oder gar den Rollladenkasten aufschrauben - haben Sie nicht die notwendigen Fachkenntnisse, können Sie sogar noch größeren Schaden anrichten. Wichtig: Elektrische Anlagen sollten ausschließlich von entsprechend ausgebildeten Fachkräften geöffnet werden.

Haben Sie Probleme mit Ihrem Rollladen? Kontaktieren Sie am besten gleich einen Experten - er hat Erfahrung und das nötige Know-How und kann Schäden fachgerecht und zuverlässig beseitigen. Ihr Alulux-Fachhändler hilft Ihnen jederzeit weiter.

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