Einfamilienhaus aus Klinker mit Holzterrasse im Winter. An der Fassade hängt eine blaue Markise.

Wetterlasten und Bedienbarkeit von hochwertigen Markisen

Markisen schützen Terrasse und Balkon vor Sonne — sie sind aber keine reinen Designobjekte, sondern technische Produkte, die Wind- und Wetterlasten aufnehmen müssen. Fehler in Auswahl, Montage oder Bedienung führen zu Schäden, Garantieverlust oder gefährlichen Situationen.

Hochwertige Markisen, beispielsweise von markilux, sind technische Systeme, die Wind-, Regen- und Schneelasten aufnehmen müssen. Entscheidend sind Normanforderungen (DIN EN 13561), die richtige Windklasse, Montagesituation, passende Bedienkonzepte (Handkurbel, Motor, Sensorik) sowie eine fachgerechte Beratung und Montage durch Profis. Dieser Beitrag erklärt die Fachbegriffe, zeigt technische Grenzen auf, liefert Praxistipps zur Bedienbarkeit und beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was Sie über Wetterlasten und Bedienbarkeit von Markisen wissen sollten:


1. Wetterlasten: Was wirkt auf eine Markise ein – und wie wird das bewertet?

Markisen sind hochbeanspruchte Bauteile, die dauerhaft im Außenbereich eingesetzt werden und dort unterschiedlichsten Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Wind, Regen und Schnee wirken nicht nur punktuell, sondern als wiederkehrende, teils dynamische Lasten auf Tuch, Gelenkarme, Tragrohr, Welle sowie auf die Befestigungspunkte in der Fassade. Für Planung, Produktauswahl und Montage ist es daher entscheidend zu verstehen, welche Wetterlasten auf eine Markise einwirken, wie diese normativ bewertet werden und wo die Grenzen der Belastbarkeit liegen.

Im Gegensatz zu statischen Bauteilen handelt es sich bei Markisen um bewegliche Konstruktionen mit auskragenden Hebelarmen. Schon moderate Witterungseinflüsse können dadurch erhebliche Kräfte erzeugen. Normen wie die EN 13561 definieren zwar Prüf- und Klassifizierungsverfahren, bilden jedoch nur standardisierte Bedingungen ab. Die tatsächliche Beanspruchung im Alltag hängt immer vom Zusammenspiel aus Produkt, Montage, Einbausituation und regionalem Klima ab.

Wetterlasten für Markisen lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen: Winddruck und Windsog, Regen in Form von Wasseransammlungen sowie Schnee- und Eisansatz. Jede dieser Lastarten wirkt unterschiedlich, kann sich gegenseitig verstärken und stellt spezifische Anforderungen an Konstruktion, Neigung und Befestigung.

Wind

  • Wind erzeugt Druck- und Sogkräfte auf das ausgefahrene Tuch sowie auf Gestell und Gelenkarme. Böen, Turbulenzen und Rückströmungen an Fassaden führen zu wechselnden Lastzuständen.
  • Durch Schwingungen und Flatterbewegungen entstehen dynamische Belastungsspitzen, die deutlich höher sein können als die rechnerische Durchschnittslast.
  • Die Windwiderstandsklassen nach EN 13561 ordnen Markisen anhand genormter Prüfbedingungen ein. Für den privaten Einsatz sind meist Windklasse 1 bis 3 relevant, höhere Klassen sind Sonderanwendungen vorbehalten.
  • Wichtig: Die geprüfte Windklasse beschreibt nur die Markise als Produkt. Montageart, Befestigungsmittel, Wanduntergrund und Ausladung haben entscheidenden Einfluss auf die tatsächliche Windbelastbarkeit im eingebauten Zustand.

Regen / Wasseransammlung (Wassersackbildung)

  • Bei zu geringer Tuchneigung oder ungünstiger Entwässerung kann sich Regenwasser sammeln und sogenannte Wassersäcke bilden.
  • Diese Wasseransammlungen wirken als zusätzliche Flächen- und Punktlasten auf Tuch, Welle, Gelenkarme und Lager.
  • Die Norm fordert, dass Markisen bei definierten Mindestneigungen entweder die Wasserlast aufnehmen können oder das Wasser kontrolliert abgeleitet wird, um Überlastungen zu vermeiden.
  • In der Praxis ist Wassersackbildung eine der häufigsten Ursachen für Schäden und Reparaturen, insbesondere bei großformatigen oder flach montierten Anlagen.

Schnee / Eis

  • Schneelasten sind vor allem in Regionen mit regelmäßigem oder starkem Schneefall relevant.
  • Klassische Sonnenschutz-Markisen sind nicht für dauerhafte Schneelasten ausgelegt. Schon nasser Schnee oder Eisauflagen können die zulässigen Belastungen deutlich überschreiten.
  • Gefrierender Niederschlag erhöht zusätzlich die Steifigkeit des Tuchs und kann Gelenke sowie Mechanik blockieren.
  • Grundregel: Bei Schnee- oder Eisgefahr müssen Markisen rechtzeitig eingefahren und außer Betrieb genommen werden.

Praxisregel: Windklasse + Montage = reale Belastbarkeit

Die normierte Windklasse beschreibt definierte Labor- und Prüfbedingungen. Die reale Tragfähigkeit einer Markise ergibt sich jedoch erst aus der Kombination von Produktqualität, Montage und Einbausituation.

Entscheidend sind unter anderem:

  • Art und Qualität des Befestigungsmaterials
  • Tragfähigkeit und Zustand des Wanduntergrunds
  • Auskragung (= wie weit das Markisentuch vom Befestigungspunkt hinausragt), Breite und Neigungswinkel der Markise
  • Gebäudelage (Ecklage, Höhenlage, Windkanal-Effekte)

Die Auswahl einer Markise darf niemals allein auf Basis der Herstellerangabe zur Windklasse erfolgen. Nur eine ganzheitliche Betrachtung der Wetterlasten und der Montagebedingungen gewährleistet langfristige Sicherheit, Funktionalität und Werterhalt der Anlage.

2. Bedienbarkeit von Markisen: manuell, elektrisch oder automatisiert – Vor- und Nachteile

Mann hat markilux Fernbedienung an der Hand, Frau am Frühstückstisch im Hintergrund.

Die Markisen-Fernbedienung wird immer häufiger durch Smart Home Steuerungen ersetzt.

Die Bedienbarkeit einer Markise ist ein zentraler Faktor für Komfort, Sicherheit und Langlebigkeit. Während kleine Anlagen oft noch manuell betrieben werden können, setzen größere oder stärker frequentierte Markisen zunehmend auf elektrische oder automatisierte Lösungen. Moderne Markisensteuerung kombiniert nicht nur Komfort, sondern auch Schutz vor Witterungseinflüssen, was die Lebensdauer der Anlage erheblich verlängern kann. Bei der Auswahl spielen Nutzerkomfort, technisches Know-how, Sicherheitsaspekte und Kosten eine entscheidende Rolle.

Markisen lassen sich grundsätzlich in drei Bedienungsarten unterteilen: manuell mit Handkurbel, elektrisch mit Motorantrieb und automatisiert mit Sensorik. Jede Variante hat spezifische Vor- und Nachteile, die für Planung, Installation und Nutzung berücksichtigt werden müssen.

Handkurbel (manuell)

Vorteile:

  • Einfach, robust und zuverlässig
  • Kostengünstig in Anschaffung und Wartung
  • Ideal für kleine Markisenanlagen ohne hohen Bedienaufwand

Nachteile:

  • Bei plötzlichem Wetterumschwung zeitaufwendig
  • Erfordert körperlichen Aufwand, besonders bei großen Auskragungen
  • Fehlende Komfortfunktionen wie Endlageneinstellung oder automatische Einfahrsteuerung

Manuelle Bedienung bleibt eine solide Lösung, eignet sich aber nicht für größere Markisen oder häufige Nutzung.

Elektrischer Antrieb (Motor)

Vorteile:

  • Maximaler Komfort: Ausfahren und Einfahren per Knopfdruck, sanfter Start/Stopp reduziert mechanische Belastung
  • Integrierte Funktionen wie Endlageneinstellung und thermischer Überlastschutz erhöhen Sicherheit
  • Steuerbar über Schalter, Funkfernbedienung oder Smart-Home-Systeme
  • Ermöglicht größere Anlagen, die manuell kaum noch praktikabel wären

Nachteile:

  • Höhere Anschaffungskosten und Installation erforderlich
  • Abhängigkeit von Stromversorgung, bei Ausfall oder Defekt eingeschränkte Bedienbarkeit
  • Wartung von Motor und Steuerung notwendig

Elektrische Antriebe sind heute Standard für Markisen ab mittlerer Größe, da sie Bedienkomfort und Schutzfunktion optimal kombinieren.

Automatik & Sensorik

Funktionen:

  • Windsensoren: Schwing- oder Beschleunigungssensoren erkennen kritische Windgeschwindigkeiten und fahren die Markise automatisch ein
  • Sonnen- und Regensensoren: Steuern Ausfahrwinkel bzw. Einfahren bei Niederschlag
  • Schutz der Anlage: Automatische Steuerung reduziert mechanische Belastungen, beugt Schäden vor und verlängert die Lebensdauer

Voraussetzungen:

  • Zuverlässige Sensorplatzierung
  • Korrekte Parametrierung der Steuerung
  • Regelmäßige Kontrolle und Wartung

Automatisierte Systeme bieten maximale Sicherheit und Komfort, erfordern jedoch eine sorgfältige Planung und fachgerechte Installation.

Sicherheitsaspekte der Bedienung

Elektrisch / Automatisiert:

  • Motoren mit Überlastschutz, korrekt eingestellte Endlagen
  • Sichere Funkprotokolle (keine unverschlüsselten Lösungen)
  • Fachgerechte elektrische Installation

Manuell:

  • Prüfung von Kurbelaufhängung, Gelenken und Hebelkräften
  • Vermeidung von Überbeanspruchung durch falsche Bedienung

Die Wahl der Bedienart beeinflusst nicht nur Komfort, sondern auch Sicherheit und Lebensdauer der Markise. Kleine Anlagen können manuell betrieben werden, mittlere bis große Anlagen profitieren deutlich von elektrischem oder automatisiertem Antrieb. Für höchste Schutzwirkung gegen Wind, Regen und andere Wetterlasten ist die Kombination aus Motorisierung und Sensorik die beste Wahl.

3. Warum fachliche Beratung und Montage durch Profis zwingend sind

Die fachgerechte Auswahl, Installation und Wartung von Markisen sind entscheidend für Sicherheit, Funktionalität und Langlebigkeit. Markisen sind nicht nur dekorative Sonnenschutzlösungen, sondern hochbeanspruchte Außenanlagen, die Wind, Regen und Schnee standhalten müssen. Fehler bei Planung, Montage oder Elektrik können zu schweren Schäden, Unfällen oder vorzeitigem Verschleiß führen. Für Hausbesitzer und Planer gilt: Die Investition in professionelle Beratung und Montage zahlt sich durch Sicherheit, Komfort und Werterhalt aus.

Fachbetriebe bringen dabei entscheidende Vorteile ein: Sie kennen die relevanten Normen, Materialeigenschaften und Befestigungstechniken und sorgen dafür, dass die Markise in jeder Situation zuverlässig funktioniert. Insbesondere bei größeren Anlagen, elektrischen Antrieben oder automatisierten Systemen ist die Expertise eines Profis unerlässlich.

Tragfähigkeit des Untergrunds prüfen

  • Alte oder poröse Fassaden, Putzschäden oder ungeeignete Dübel können bei Windlasten zu Ausbrüchen und Abrissen führen.
  • Ein Fachbetrieb bewertet die Wandbeschaffenheit, wählt geeignete Dübel, Anker und Befestigungsarten aus und sichert die Tragfähigkeit für die jeweilige Markisenklasse.
  • Fehler bei der Befestigung sind eine der häufigsten Ursachen für Schäden an Markisen.

Normkonforme Auswahl

  • Markisen müssen EN-Normen wie die EN 13561 erfüllen, insbesondere hinsichtlich Windwiderstand, Tuchspannung und mechanischer Belastung.
  • Fachbetriebe berücksichtigen diese Normen bei der Auswahl der richtigen Windklasse, Größe, Neigung und Montageart.
  • So wird die Sicherheit der Anlage unter realen Witterungsbedingungen gewährleistet und Reparaturrisiken minimiert.

Elektrik & Sicherheit

  • Motorisierte Markisen, Funksteuerungen und Smart-Home-Integration erfordern fachgerechte Installation durch qualifizierte Elektriker.
  • Fehlerhafte Verkabelung oder unsichere Funkprotokolle können Personen gefährden, Schäden verursachen und Gewährleistungsansprüche ausschließen.
  • Fachbetriebe sorgen für Überlastschutz, korrekte Endlagen und sichere Anschlusswerte, sodass die elektrische Steuerung zuverlässig und langlebig funktioniert.

Gewährleistung & Service

  • Viele Hersteller setzen für volle Gewährleistungsansprüche den Nachweis einer professionellen Montage voraus.
  • Fachbetriebe bieten regelmäßige Wartung, Inspektion und schnelle Serviceleistungen, wodurch Ausfallrisiken reduziert werden.
  • Eine fachgerechte Montage schützt nicht nur die Markise, sondern auch die Investition des Kunden langfristig.

Die Wahl eines Fachbetriebs für Beratung, Montage und Wartung ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern entscheidend für Sicherheit, Normkonformität und Lebensdauer einer Markise. Von der korrekten Befestigung über elektrische Sicherheit bis hin zu regelmäßiger Wartung – Profis sorgen dafür, dass Ihre Markise zuverlässig funktioniert und die volle Leistung über Jahre hinweg liefert.

4. Konkrete Empfehlungen für Käufer: Checkliste für die perfekte Markise

Die Auswahl und Planung einer Markise ist mehr als die Frage von Farbe und Stil: Größe, Montageort, Wetterlasten und Bedienung bestimmen maßgeblich die Funktion, Sicherheit und Lebensdauer der Anlage. Viele Käufer unterschätzen die Komplexität und greifen zu Standardlösungen, die später bei Wind, Regen oder Schnee schnell an ihre Grenzen stoßen. Eine durchdachte Planung kombiniert ästhetische Ansprüche, Komfort und technische Sicherheit – und schützt die Investition langfristig.

Die folgenden Empfehlungen dienen als praxisorientierte Checkliste für Hausbesitzer, Architekten und Planer, um die richtige Markise auszuwählen, fachgerecht zu montieren und langfristig zu betreiben.

Aufmaß vor Ort durch Fachbetrieb

  • Nicht nur die Breite der Markise messen – auch Tuchneigung, Fassadenbeschaffenheit, Wandstabilität und mögliche Windkanäle berücksichtigen.
  • Ein professionelles Aufmaß garantiert, dass die Markise optimal passt, sicher montiert wird und die Herstellerangaben zur Windklasse eingehalten werden können.

Exponierte Lagen: Windklasse & Kassettenausführung

  • In windstarken oder exponierten Lagen ist eine Markise mit höherer Windklasse (EN 13561) sinnvoll.
  • Kassettenmarkisen bieten zusätzlichen Schutz für Tuch und Mechanik, verhindern Wassersackbildung und reduzieren Verschleiß durch Wettereinwirkung.

Elektrische Bedienung: Motor & Steuerung

  • Motor mit Softstart/Softstop reduziert mechanische Belastungen auf Gelenkarme und Tuch.
  • Thermischer Überlastschutz schützt den Antrieb bei Blockaden oder Überhitzung.
  • Geprüfte Funktechnik und kompatible Sensorik (Wind-, Sonnen- und Regensensoren) erhöhen Komfort und Sicherheit.
  • Achten Sie auf kompatible Smart-Home-Integration, falls gewünscht, um automatische Steuerung zuverlässig umzusetzen.

Wartung & Pflege planen

  • Regelmäßige Schmierung der Gelenke, Kontrolle der Befestigungen und Pflege des Tuchs verlängern die Lebensdauer.
  • Eine jährliche Sichtprüfung auf Beschädigungen oder lose Schrauben ist empfehlenswert, insbesondere nach Stürmen oder extremen Wetterlagen.

Dokumentation & Nachweise

  • Prüfen Sie, ob der Fachbetrieb Montageprotokoll, Bedienungsanleitung und CE-/EN-Konformitätsnachweise übergibt.
  • Diese Dokumentation ist nicht nur für Garantie und Gewährleistung entscheidend, sondern unterstützt auch zukünftige Wartungen oder Anpassungen.

Wer diese Checkliste beachtet, investiert nicht nur in eine optisch ansprechende Markise, sondern auch in Sicherheit, Langlebigkeit und Komfort. Professionelles Aufmaß, die Wahl der richtigen Windklasse, fachgerechte Montage, intelligente Bedienung und regelmäßige Wartung bilden die Basis für eine zuverlässige Markisenlösung – selbst unter extremen Wetterbedingungen.

5. Wer berät mich Wetterlasten und Bedienbarkeit von hochwertigen Markisen?

Wetterlasten sind kein Randthema — sie bestimmen Konstruktion, Materialwahl und Montage der Markise grundlegend. Die Bedienbarkeit (manuell vs. elektrisch, Sensorik) beeinflusst Komfort und Schutz Ihrer Anlage. Die Kombination aus normgerechter Auswahl (EN 13561), fachgerechter Montage und intelligenter Bedienkonzepte minimiert Risiken und verlängert die Lebensdauer. Eine professionelle Beratung und Montage ist unerlässlich – markilux vermittelt Ihnen gerne einen kompetenten Fachbetrieb in Ihrer Nähe. Oder nutzen Sie das Kontaktformular am Ende der Seite.

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Autor: Maren Meyerling

Sonnenschutzexpertin und Chefredakteurin der Fachzeitschrift "RTS-Magazin" bei der Verlagsanstalt Handwerk GmbH.


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