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Insektenschutz für Fenster: Frische Luft entspannt genießen

Frische Luft in Innenräumen steigert das Wohlfühlklima. Mit Insektenschutzgittern bleiben beim Lüften lästige Insekten und sogar Pollen draußen. Welchen Insektenschutz für Fenster gibt es? Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten vor.

Die Sonne hat die Innenräume über den Tag aufgeheizt. Kühlere Luft von draußen bringt jetzt Erfrischung, aber auch Fliegen und anderes Ungeziefer mit ins Haus. Oder Sie schlafen nachts bei offenem Fenster und wachen morgens mit Mückenstichen auf. Mit Insektenschutzgittern, auch Fliegengitter genannt, muss es nicht so kommen. Sie halten lästige Insekten in Schach, sorgen tagsüber für licht- und luftdurchflutete Räume und nachts für einen ungestörten Schlaf. Sind sie dazu mit einer speziellen Antipollen-Beschichtung ausgestattet, ist Lüften auch für Allergiker kein Problem mehr. Vom Fliegengitter zum Einkleben bis zum hochwertigen Spannrahmen nach Maß: Die Auswahl an Insektenschutz in verschiedenen Größen und Ausführungen ist riesig.

Aus welchem Material sind Insektenschutzgitter?

Insektenschutzgitter werden aus Polyestergewebe, Fiberglas, Aluminium oder Edelstahl hergestellt. Schutz aus Polyester ist besonders reißfest und daher geeignet für Hunde- und Katzenbesitzer, deren Insektenschutz einiges aushalten muss. Fiberglas besteht aus Kunstharz und Glasfasern. Es hält Sonne, UV-Strahlung sowie Wind und Wetter besonders gut stand und ist extrem langlebig. Wichtig zu wissen: Auf dem Markt ist neben der normalen Fiberglas-Version auch Gittergewebe, das mit einer speziellen Webtechnik und extrem feinem Faden gefertigt wird. Es ist besonders transparent und damit nahezu unsichtbar, ermöglicht so eine bessere Sicht nach draußen und lässt dazu noch mehr Sonne und Luft durch als Standard-Fliegengitter. Eine PVC-freie Alternative zu Fiberglas, die stabil und unauffällig ist, ist Insektenschutz aus Aluminium. Besonders widerstandsfähig und leicht zu reinigen ist Edelstahlgewebe. Es schützt optimal vor Insekten, Kleintieren und Laub.

Was ist die einfachste Insektenschutz-Version für Fenster?

Am einfachsten ist ein klassisches Insektenschutzgitter zum Zuschneiden. Das Polyesternetz wird am Blendrahmen des Fensters befestigt. Bei der Montage haben Sie die Wahl. Im Handel sind Gitter, die Sie mithilfe eines Klettverschlusses oder eines Klebebands befestigen können. Extrem praktisch ist das Anbringen mit Magneten: Beim Fensterputzen oder Blumengießen lassen sich die Gitter schnell ab- und wieder anbauen. Die meisten dieser Insektenschutzgitter sind bei 30 Grad waschbar. So können Sie Verschmutzungen zum Beispiel mit Pollen oder Staub sorgfältig entfernen. Den Insektenschutz zum Selbstanbringen gibt es in verschiedenen Farben und Größen. Nachteil: Die selbst zugeschnittenen Gitter sind nicht sehr langlebig.

Wie misst man den Insektenschutz aus?

Vor der Bestellung oder dem Kauf müssen Sie das sogenannte lichte Rahmenmaß Ihres Fensters ausmessen. Dafür öffnen Sie es und messen mit einem Zollstock oder Maßband den Abstand von der linken oder rechten Innenseite des äußeren Rahmens bis zur gegenüberliegenden Seite. So ermitteln Sie die lichte Breite – und entsprechend anschließend die lichte Höhe. Wollen Sie den Insektenschutz innen vor dem Fenster befestigen, messen Sie das lichte Maß des Innenrahmens. Dann geben Sie jeweils 30 Millimeter zur ermittelten Breite und Höhe dazu. So ergibt sich das Bestellmaß, mit dem Sie Ihren Insektenschutz beim Hersteller ordern oder im Handel kaufen können. Je nach Produkt können die Maßvorgaben allerdings variieren. Am besten fragen Sie beim Fachmann nach.

Welche Vorteile haben Insektenschutz-Spannrahmen?

Fliegengitter-Rahmen sind besonders strapazierfähig, da das Insektenschutzgewebe fest im Rahmen verankert ist. In verschiedensten Farben, Größen, Materialien und Ausführungen passen sie sich optimal, dezent und optisch ansprechend in jeden Fensterrahmen ein. So gibt es beispielsweise hochwertige Rahmen aus Aluminium in Kombination mit strapazierfähigem Funktionsgewebe, die vor dem Fenster angebracht werden. Aber auch Rahmen aus Holz und Kunststoff sind erhältlich. Einhängewinkel, Schrauben oder Federstifte halten die Gitter an ihrem Platz am äußeren Fensterrahmen, in den Sie den Rahmen klemmen, stecken oder schrauben können – ganz nach Ihren Wünschen. Die umlaufenden Bürsten zwischen Fenster und Gitter sorgen dafür, dass Insekten auch wirklich draußen blieben. Besonders hochwertige und langlebige Spannrahmen bestehen aus Aluminium und sind mit einem fest verpressten Eckwinkel aus Metall versehen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Spannrahmen und einem Drehrahmen?

Während Sie den Spannrahmen ganz aus dem Fenster nehmen können, sind Drehrahmen am Fensterrahmen befestigt. Sie lassen sich wie ein Fensterflügel mithilfe eines Griffs oder einer Griffmulde nach vorne oder hinten aufklappen. Montiert werden die Drehrahmen auf dem Blendrahmen des Fensters, direkt in der Mauerlaibung oder in der Lichte des Falzes – in dem Bereich, wo sich Blendrahmen und Fensterflügel berühren. Drehrahmen als Insektenschutz sind beispielsweise dann ideal, wenn Sie in oberen Stockwerken Ihre Blumen vor dem Fenster gießen wollen.

Für welchen Einsatz eignen sich Insektenschutz-Rollos besonders?

Für alle Fassadenfenster und vor allem für Dachflächenfenster sind Rollos die ideale Lösung. Je nach Wunsch sind sie flexibel einsetzbar. Sie bedienen Sie wie ein normales Rollo, das Sie als Sonnenschutz oder Sichtschutz einsetzen. Besonders bequem funktioniert das per Elektromotor und Fernbedienung. Montiert wird das Rollo in oder vor der Nische des Dachfensters. So können Sie das Fenster bei geöffnetem Rollo ganz einfach öffnen. Sie brauchen Ihren Schutz nicht, weil im Winter kaum Insekten unterwegs sind? Dann fahren Sie Ihr Rollo in die Kassette ein, die es dezent verbirgt und vor Wind und Staub schützt. Hochwertige Modelle haben eine seitliche Bürstenführung, die verhindert, dass sich das Gewebe bei Wind ausfädelt. Insektenschutzrollos gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Farben. Zudem können Rollos mit Sonnenschutz und Insektenschutzgewebe die ideale Lösung sein, zum Beispiel als Sonnen- und Insektenschutz für die Bildschirmarbeit unterm Dachfenster.

Hält Insektenschutz auch Pollen fern?

Im Handel sind verschiedene Pollenschutzgitter, die in den meisten Fällen allerdings weniger Licht und Luft in den Raum lassen. Es gibt jedoch ein spezielles Gewebe, Polltec, dessen Maschen mit einer Spezialbeschichtung versehen sind, die vor Pollen schützt. Dieses Gewebe wird auf den Millimeter genau in Ihren Insektenschutz-Rahmen eingezogen und versperrt dort über 99 Prozent der Gräser- und Blütenpollen den Weg ins Hausinnere – und natürlich auch lästigen Insekten und Ungeziefer. Im Vergleich zu anderen Pollenschutzgeweben ist bei Polltec die Luftdurchlässigkeit um bis zu 300 Prozent besser. Außerdem können Sie sich für Varianten entscheiden, die dank extrafeinem Faden und neuartiger Webtechnik eine besonders klare Durchsicht ermöglichen und eine dauerhafte Pollenrückhaltefunktion bieten. Und sie beeinträchtigen die Optik Ihrer Fenster nicht, da das Feinmaschgewebe kaum sichtbar ist. So sind Sie selbst vor Pollen mit kleinem Durchmesser – etwa von Birke, Haselnuss oder Gräsern – sicher.

Welche weiteren Extra-Lösungen gibt es für Fenster-Insektenschutz?

Es gibt Insektenschutzgitter für besondere Fensterformen, etwa für drei- oder fünfeckige Fenster oder für Fenster mit Bogen und Trapez. Und es gibt spezielle Gewebe, die hochfrequente elektromagnetische Strahlung aus Innenräumen heraushalten. Auch Sonnenschutz können Sie mit Insektenschutz für den Innenbereich kombinieren. Eine mögliche Lösung: Ein Insektenschutzrollo und ein abdunkelnder Rollostoff werden in einer Anlage integriert. Die Positionen der beiden Rollos können Sie unabhängig voneinander einstellen – ganz nach Ihren Bedürfnissen.

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