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Von Jalousie bis Markise: Der ideale Sonnenschutz für Ihre Fenster

Ohne den richtigen Hitze- und Sonnenschutz kann es in den heimischen vier Wänden schnell ungemütlich werden. Welcher Schutz für welches Fenster der richtige ist, hängt dabei ganz davon ab, wie der Raum genutzt wird. Tipps und Tricks rund um den passenden Sonnenschutz für Ihre Fenster.

In unserem Zuhause verbringen wir einen Großteil unseres Lebens. Ob Mietwohnung oder Eigenheim: Damit Sie daheim rund um die Uhr die besten Wohlfühl-Bedingungen vorfinden, benötigen Sie den passenden Sonnenschutz für Ihre Fenster. Welche Lösung für Sie die richtige ist, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab.

Morgen-, Mittags- und Abendsonne – der Einfluss der Himmelsrichtung

Von den genauen Maßen über die optimalen Farben bis zum perfekten Design – bei der Planung des richtigen Sonnenschutzes gibt es viel zu beachten. Einer der wichtigsten Faktoren ist die Ausrichtung Ihrer Wohnräume. Denn die Himmelsrichtung bestimmt nicht nur die Tageszeit, zu der es am hellsten ist, sondern auch den Lichteinfall selbst.

Nach Osten ausgerichtete Fenster liegen beispielsweise morgens in der Sonne – im Sommer steht sie zu dieser Tageszeit bereits recht hoch, im Winter tiefer. Haben Sie ein Schlafzimmer mit Ostfenstern, kann sich das Licht auf Ihren Schlaf auswirken: Morgensonne hat grundsätzlich eine kältere Lichtfarbe, fühlt sich insgesamt jedoch heller an als Nachmittags- und Abendsonne. Gehen die Fenster nach Süden, scheint die Sonne mittags am stärksten hinein, nach Westen abends. Und je später am Tag, desto wärmer fühlt sich die Lichtfarbe dabei an.

Neben dem offensichtlichen Faktor der Helligkeit wirkt sich die Himmelsrichtung also auch auf die Stimmung im Raum aus und bisweilen sogar auf das Design: Unsere Farbwahrnehmung etwa hängt direkt mit der Lichtfarbe zusammen. Ein und derselbe Farbton kann vollkommen unterschiedlich wirken, ob morgens oder abends, unter Tages- oder unter Kunstlicht.

Markise, Jalousien und Rollläden – Licht- und Hitzeschutz in einem

Morgen-, Mittags- und Abendsonne: Der Einfluss der Himmelsrichtung -SF

Für Sonnenschutz am Fenster gilt eine Grundregel: Außenliegender Sonnenschutz schützt besonders gut gegen Hitze, innenliegender Sonnenschutz bietet auch Sicht- und Blendschutz. Der Vorteil außenliegender Lösungen: Sind außen an Ihren Fenstern Jalousien oder Rollläden angebracht, kommt das warme Sonnenlicht erst gar nicht hinein. Fensterglas und Raumluft heizen sich dann weniger auf – drinnen bleibt es kühler. Auch eine Markise, die außen den Garten oder die Terrasse beschattet, kann den Einfall von direktem Sonnenlicht ins Innere des Hauses oder der Wohnung verringern. Neben dem Sonnenschutz wirkt sich die Markise zudem auf die Stimmung im Zimmer aus: Ein farbiges Tuch beeinflusst den Farbeindruck im Raum, wenn das Licht hindurchfällt. Bei der Auswahl des Stoffes sollten Sie neben Ihrem Farb- und Designgeschmack also auch die Farbwirkung des Stoffes im Raum berücksichtigen.

Für Wohnräume, die direkt mit Terrasse, Garten oder Balkon verbunden sind, sorgen klassische Gelenkarmmarkisen an der Fassade für verlässlichen Sonnenschutz. Zusätzlich stehen Fenstermarkisen zur Auswahl, mit denen Sie einzelne Fenster von außen beschatten können. Neben Rollläden und Markisen bieten Raffstoren aus Aluminium eine weitere Option: Sie schützen vor Hitze und verdunkeln den Raum. Möchten Sie das Tageslicht hingegen in den Raum lassen, können Sie die Lamellen der Raffstoren öffnen und passend zum Lichteinfall ausrichten. So wird es im Raum hell, aber Sie werden nicht geblendet – und sind gleichzeitig gegen Blicke von außen geschützt.

Sonnen- und Sichtschutz im Innenraum – Rollos, Plissees und Flächenvorhänge

Sonnenschutz im Haus muss komplexen Ansprüchen gerecht werden. So sollen in der Regel beispielsweise Schlafzimmer möglichst vollständig abgedunkelt werden können, während ins Wohn- oder Arbeitszimmer noch Licht hereinkommen darf: Schließlich möchten Sie zwar die Sonne abschirmen, aber nicht den ganzen Tag im Dunkeln sitzen. In diesem Fall sind Rollos, Plissees oder Flächenvorhänge eine gute Option. Sie werden innen am Fenster angebracht und lassen sich nach Bedarf einsetzen.

Verschiedene Räume, etwa Wohnzimmer, Küche und Bad, werden den ganzen Tag über genutzt. Das Tageslicht soll hineinkommen, aber Sie wünschen sich auch Privatsphäre? Hier kann Sonnenschutz aus blickdichten, aber lichtdurchlässigen Stoffen weiterhelfen. So kann niemand durch Ihre Fenster hineinsehen, aber im Raum ist es trotzdem hell. Verschiedene innenliegende Sonnenschutzlösungen gibt es in sehr leichten, papierartigen Ausführungen, die den Raum optisch nicht „beschweren", sondern sich nahtlos in Ihre Fenster einfügen. Der große Vorteil solcher Lösungen: Sie bieten Sicht- und Blendschutz und lassen trotzdem das Tageslicht hinein. Durch die breite Auswahl an Textilien können Sie Ihren Sonnenschutz außerdem auch vom Design her ganz Ihrem Wohnraum anpassen. Möchten Sie alle Vorteile innen- und außenliegender Lösungen nutzen, ist auch eine Kombination mehrerer Sonnenschutzlösungen eine Option.

Verschiedene Räume – unterschiedliche Ansprüche – Sonnenschutz im Arbeits-, Schlaf- und Kinderzimmer

Sonnenschutz im Arbeits-, Schlaf- und Kinderzimmer -SF

Auch im Arbeitszimmer ist der richtige Sonnenschutz unerlässlich. Noch mehr als in den übrigen Wohnräumen kommt es hier auf das richtige Gleichgewicht an: Vor allem, wenn Sie viel am Bildschirm arbeiten, benötigen Sie eine blendfreie Arbeitsumgebung, sollten den Raum jedoch nicht zu sehr abdunkeln, um Ihre Augen nicht unnötig zu belasten. Lichtdurchlässige Rollos, Plissees oder Flächenvorhänge sind auch hier häufig die beste Wahl.

Sie möchten ein Schlafzimmer abdunkeln? Innenliegende Lösungen können Sie bei diesem Wunsch ebenfalls unterstützen. Rollos aus verdunkelnden Stoff etwa mildern direkte Sonneneinstrahlung ab und bieten Sichtschutz – selbst dann, wenn Sie den Raum abends von innen beleuchten.

Auch das Kinderzimmer sollten Sie bei der Frage nach dem richtigen Sonnenschutz im Innenraum nicht außer Acht lassen. Egal, ob Sie ein Kleinkind zu Hause haben, das ungestört Mittagsschlaf halten soll, oder ob die pralle Sonne Ihre Kinder bei den Hausaufgaben oder beim Spielen stört: Sonnenschutz im Kinderzimmer muss viele Anforderungen erfüllen. Mehrteilige Lösungen können sich hier lohnen: Ein lichtdurchlässiges Plissee schirmt tagsüber den Raum ab und schützt die empfindlichen Kinderaugen vor Überanstrengung. Ein lichtundurchlässiges Rollo im Fensterrahmen bietet Sichtschutz und verdunkelt den Raum. Besonders im Sommer, wenn es abends erst sehr spät dunkel wird, fällt so das Einschlafen leichter.

Sonnenschutz für Dachfenster – besondere Anforderungen an Licht- und Hitzeschutz 

Besondere Anforderungen an Licht- und Hitzeschutz -SF

Dachfenster sind beim Thema Sonnenschutz stets eine besondere Herausforderung. Liegt das Fenster in einer Dachschräge, bedeutet das grundsätzlich einen höheren Lichteinfall – das kann schnell blenden. Hier benötigen Sie ein Plissee oder ein Rollo speziell für Dachfenster, das sich unten befestigen lässt. Zusätzlich wird es unterm Dach oft heißer als im Rest des Hauses. Effektiver Hitzeschutz ist hier also besonders wichtig.