Zuschuss Wärmeschutz mit Effizienz Grafik

Beantragen Sie jetzt staatliche Zuschüsse für Ihren Wärmeschutz

Gerade im Sommer ist eine angenehme Temperatur unerlässlich für die Lebensqualität in den eigenen vier Wänden. Die richtige Lösung kann Ihr Zuhause aber auch energieeffizienter machen. Mit der Bundesrichtlinie für effiziente Gebäude (BEG EM) gibt es seit diesem Jahr staatliche Förderungen für Wärmeschutz. Ob beim Neubau oder im bereits bestehenden Eigenheim: Hier sind die wichtigsten Informationen rund um die neue Richtlinie.

Im Sommer verbringen wir so viel Zeit wie möglich an der frischen Luft - und drinnen wird es schnell unangenehm warm. Das ist nicht nur ein Problem für ihr Wohlbefinden, sondern auch für die Nachhaltigkeit Ihres Heims: Je weniger ein Raum von außen gegen Hitze geschützt ist, desto mehr müssen Sie mit energieintensiven und oft wenig umweltfreundlichen Hilfsmitteln wie Klimaanlagen nachhelfen. Beim Wärmeschutz können Rollläden, Raffstores oder Textilscreens eine entscheidende Rolle spielen. Sie werden außen am Gebäude angebracht, halten die Wärme fern und sorgen für angenehme Raumtemperaturen. Nun lohnt sich die Installation gleich doppelt: Zu Beginn des Jahres ist die neue Bundesrichtlinie für effiziente Gebäude in Kraft getreten. Sie bietet mit bis zu 60.000 Euro jährlich Darlehen und Zuschüsse für nachhaltiges Bauen.

Die Bundesrichtlinie für effiziente Gebäude im Überblick

Außensonnenschutz

Der Staat fördert energetische Maßnahmen seit Langem mit hohen Summen, denn effiziente Gebäude sind wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Nun hat die Bundesregierung neue Anreize geschaffen und berücksichtigt erstmals auch bestimmte Sonnenschutzlösungen als förderbare Maßnahme. Mit der Bundesrichtlinie für effiziente Gebäude hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) seine Förderprogramme zum energieeffizienten Bauen neu aufgesetzt.

Die neue Richtlinie besteht aus drei Teilprogrammen mit etwas sperrigen Abkürzungen: Nach der BEG WG können Wohngebäude gefördert werden, während die BEG NWG die Förderung von Baumaßnahmen an so genannten Nichtwohngebäuden regelt. Beide gelten für Neubau und Sanierung. Wohnen Sie bereits im Eigenheim, ist dagegen vor allem die dritte Kategorie der Richtlinie interessant: Auf Grundlage der BEG EM werden Eingriffe an bestehenden Gebäuden gefördert, die diese energieeffizienter machen. Dazu zählt auch Wärmeschutz, zum Beispiel über außenliegenden Sonnenschutz. Auch, wenn Sie kein ganzes Effizienzhaus planen, können Sie also von den Fördermitteln profitieren.

Fördermittel nach BEG WG und BEG EM: Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen

In der BEG EM fällt Sonnenschutz unter das Stichwort "sommerlicher Wärmeschutz". Die Richtlinie spricht hier von "außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung", zum Beispiel über Lichtlenksysteme oder strahlungsabhängige Steuerung. Das bedeutet: Wenn Sie Außensonnenschutz planen, können Sie dafür Fördermittel nach der BEG EM beantragen. Auch die Smart-Home-Integration kann gefördert werden.

Schattenfinder-Partner Alulux bietet eine breite Auswahl an energieeffizienten Lösungen für den Wärmeschutz an. Viele davon sind im Rahmen der BEG EM förderfähig. Hier finden Sie mehr Informationen zu den Rollläden, Raffstoren und Textilscreens von Alulux.

Fördermittel nach der Bundesrichtlinie für effiziente Gebäude beantragen Sie entweder als Zuschuss oder als Kredit. Die Zuschussvariante der BEG EM ist seit dem 1. Januar 2021 in Kraft und eignet sich besonders für alle, die über ausreichend Geld verfügen, um ihr Bauvorhaben selbst zu finanzieren. Die staatlichen Darlehen beantragen Sie online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Seit dem 1. Juli 2021 können Sie außerdem die Förderung als Kredit bei der staatlichen Bank KfW beantragen. Diese Option ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie die Finanzierung Ihres Bauvorhabens nicht selbst stemmen können. Besonders praktisch: Sie brauchen nur einen einzigen Antrag zu stellen, auch wenn Sie mehrere Maßnahmen planen. 

Mit einer Smart-Home-Zentrale wie der TaHoma Switch von Somfy können Sie Ihren Sonnenschutz abhängig von Wetter und Sonneneinstrahlung automatisch steuern. Das ist nicht nur bequem, sondern auch energieeffizient. Deshalb sind auch Smart-Home-Systeme in der BEG berücksichtigt. Hier erfahren Sie mehr zur TaHoma Switch.

Anträge auf Fördermittel der BEG WG können Sie ebenfalls seit 1. Juli stellen. Planen Sie aktuell den Hausbau oder die vollständige Sanierung eines Gebäudes, können Sie eine ganze Reihe von Projekten als förderfähige Kosten geltend machen, zum Beispiel Wärmedämmung, den Einsatz erneuerbarer Energien für die Heizung oder den Einbau bestimmter Fenster. Auch hier lohnt es sich, den "sommerlichen Wärmeschutz" von Anfang an in die Planung einzubeziehen.

Das Wichtigste zur Förderung in Kürze

Die wichtigste Voraussetzung für die Förderung: Sie müssen den Antrag stellen, bevor Sie mit der Umsetzung Ihres Vorhabens beginnen. Eine nachträgliche Förderung bereits installierten Wärmeschutzes ist nicht möglich.

Möchten Sie Fördermittel im Sinne des "sommerlichen Wärmeschutzes" in Anspruch nehmen, müssen Sie außerdem in jedem Fall einen Energieeffizienz-Experten hinzuziehen. Dieser beurteilt Ihre geplanten Maßnahmen im Hinblick auf die technischen Mindestanforderungen der Richtlinie. Technische Voraussetzung für die Bewilligung von Fördermitteln ist, dass Ihre Maßnahmen der DIN-Norm 4108-2: 2013-02 entsprechen. Sie regelt die Anforderungen an die Wärmedämmung von Bauteilen zum Beispiel in Wohnhäusern. Bundeswirtschaftsministerium, BAFA und KfW führen gemeinsam die sogenannte Energieeffizienz-Experten-Liste, über die Sie entsprechende Fachleute finden können.

Für die Förderung infrage kommen alle den Anforderungen entsprechenden Umbauten ab 2.000 Euro, pro Kalenderjahr können Sie maximal 60.000 Euro geltend machen. Anlagen zum sommerlichen Wärmeschutz werden mit 20 Prozent der Kosten gefördert. Gleiches gilt übrigens für die Installation automatischer Systeme an der Gebäudehülle. Auch Fachplanungsleistungen zählen als förderfähige Kosten im Sinne der Richtlinie - also zum Beispiel die Ausgaben für den Energieeffizienz-Experten. Sie können sogar mit bis zu 50 Prozent gefördert werden. Genaueres zu den einzelnen Förderkriterien finden Sie auf den Seiten des BMWi und des BAFA.

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